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MERKUR 10/2018

72. Jahrgang, Oktober 2018, MERKUR, Gegründet 1947 als Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken

Erschienen am 30.06.2022
14,00 €
(inkl. MwSt.)

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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783608974720
Sprache: Deutsch
Umfang: 104 S.
Format (T/L/B): 0.8 x 23.3 x 15.2 cm
Einband: kartoniertes Buch

Beschreibung

Im Aufmacher des Oktoberhefts erinnert die Historikerin Caroline Arni an eine frühe, bislang mit zu wenig Aufmerksamkeit bedachte Frauenrechtsbewegung, nämlich die aus den Saint-Simonisten hervorgegangenen freien Frauen von 1832. Der Philosoph Oliver Schlaudt geht (auch mit Blick auf feministische Überlegungen) der Frage nach, wie sich eigentlich der Markt zur Opposition von "öffentlich" und "privat" verhält. Und Simon Rothöhler untersucht verdatete Bilder, auf die normalerweise keiner mehr sieht. Eine Bildungskolumne in ungewöhnlicher Form: Roland Reichenbach und Roberto Simanowski unterhalten sich über Nutzen bzw. in erster Linie Nachteil von Apps im Unterricht. Jakob Hessing liest zwei Biografien: eine, von Tom Segev, über David Ben-Gurion und eine über Benjamin Netanjahu. Zuhal Yesilyurt Gündüz schreibt über den "Care Drain" von Frauen aus armen Ländern, die davon leben, in reicheren Ländern Pflege und Betreuung zu übernehmen. Der Philosoph und Koch Anatol Schneider erklärt die Entstehung der Haute Cuisine aus dem Geist des Rationalismus. Dietmar Janetzko staunt ein wenig, dass die Blockchain-Technologie allseits beliebt ist. Lisa Krusche trauert um einen Bruder, den sie nie kennengelernt hat. In der Wechsel-Kolumne am Ende schreibt diesmal Enis Maci, über sichere und unsichere Räume. Außerdem eine Erinnerung von Karl Heinz Bohrer an Kurt Scheel, den verstorbenen langjährigen Redakteur und Herausgeber des Merkur.

Autorenportrait

Christian Demand, Jg. 1960, hat Philosophie und Politikwissenschaft studiert und die Deutsche Journalistenschule absolviert. Er war als Musiker und Komponist tätig, später als Hörfunkjournalist beim Bayerischen Rundfunk. Nach Promotion und Habilitation in Philosophie unterrichtete er als Gastprofessor für philosophische Ästhetik an der Universität für angewandte Kunst Wien. 2006 wurde er auf den Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg berufen, wo er bis 2012 lehrt. Buchveröffentlichungen: Die Beschämung der Philister: Wie die Kunst sich der Kritik entledigte (2003), Wie kommt die Ordnung in die Kunst? (2010). Christian Demand ist Herausgeber des MERKUR.